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Ich kam in Barcelona an und es regnete. So hatte ich mir meine Sommerverlängerung natürlich nicht vorgestellt. Da ich keinen Pick-Up Service vom Flughafen gebucht hatte, durfte ich meinen „extra heavy“ Koffer selber durch Barcelona buckeln. Allerdings sollte man nie einen 23-kg Koffer unterschätzen: ca. 17 Uhr bin ich an diesem Tag in Barcelona gelandet und erst um 20 Uhr in meine WG gestolpert, obwohl Plaza España, Hotel Indigo und meine WG wirklich nicht weit voneinander entfernt waren. Aber mein Koffer hatte halt keinen Bock.

Die WG

Rocafort 89, 2. Stock, 1. Zimmer. Als ich das Gebäude betrat, war ich erst einmal mäßig berauscht. Das änderte sich auch nicht, als ich dann meine WG zu Gesicht bekam. Die Wohnung war zwar groß, immerhin konnten bis zu 5 Leute hier wohnen, aber sonderlich neu oder modern war sie keinesfalls. Zwar hätte das keine Überraschung sein sollen, da es genau so in dem Prospekt beschrieben wurde, allerdings musste ich mir erst mal das Heulen verkneifen, nachdem ich alle meine Klamotten in meinen riesigen Schrank geräumt und gerade nichts zu tun hatte. Ein Anruf meiner Eltern später war das Ganze aber halb so wild. Nach 2 Monaten hatte ich mich dann auch längst an unsere Bude gewöhnt; es war sogar gemütlich, in seinem Bett zu liegen, das Fenster gen Innenhof offen zu haben und anderen Mitbewohnern im Haus beim Abwaschen, Kochen, Streiten, Filmegucken und Vermehren . . . zuzuhören.

wohnzimmerWohnzimmer Teil

Die Mitbewohner

In Rocafort wohnte ich anfangs mit 4 Mädchen aus Taiwan, Brasilien, Italien und Schweden, wobei man die Taiwanerin in Anführungsstriche setzen könnte, da sie sich immer in ihrem Zimmer verkrümelt hat. Ihr Abschied war besonders emotional, als sie plötzlich mit ihrem Koffer durchs Wohnzimmer ging und „Bye,guys!“ rief. Anfangs gab es häufig wöchentliche Wechsel, weshalb der eigentliche Kern der WG nach 4 Wochen aus der Brasilianerin Desirée, der Schwedin Linda, der Holländerin Florine und mir bestand. Zurückblickend war das eigentlich die geilste WG-Zeit. Alle waren wie Schwestern für einander, mit denen man rumalbern oder ernsthaft diskutieren, kochen oder abwaschen, zum Fußball oder zur Sagrada Familia gehen und feiern konnte. Besonders mit Linda verband mich eine tiefe Freundschaft, da wir wirklich jeden Tag irgendwas gewuppt haben und uns vom Wesen sehr ähnlich waren. Ihr Abschied nach 2 Monaten war mit Abstand der härteste, bei dem auch ein paar Tränchen kullerten.

Die Schule

Auf esl.de kann man lesen, dass die Sprachschule Don Quijote sehr modern und mit kompetentem Personal ausgestattet ist. Und so ist es auch. Die Schule ist der absolute Hammer! Anfangs hatte ich überhaupt keine Erwartungen und dann wurde ich richtig geflasht. Zum einen wäre da die Ausstattung, die sehr neu und hell ist und insgesamt sehr schick wirkt. Zum anderen wären da die Lehrer, die ausnahmslos alle sehr nett, geduldig, lustig und fachkundig sind. Da es sich um Muttersprachler handelt, lernt man Spanisch quasi direkt aus erster Hand. Die Lehrbücher sind komplett auf Spanisch, ebenso wie der Unterricht in meisten Fällen. Falls man doch mal etwas nicht raffen sollte, kann man versuchen den Lehrer auf Englisch zu fragen oder im Wörterbuch nachzugucken. Ihr werdet allerdings staunen, wie viel ihr versteht, wenn der Unterricht nur auf Spanisch ist. Der Unterricht macht dank der Kombination aus lockerer Atmosphäre, lustigen Lehrern und entspannten Schülern echt wahnsinnig viel Spaß. Eine Sache, an die man sich jedoch gewöhnen muss, ist das schnelle Lerntempo. Innerhalb kürzester Zeit wird man mit Informationen beschossen, die man in den nächsten Stunden erst einmal verarbeiten muss. Bei 4 Stunden Spanisch am Tag geht das gar nicht mal so gut. An einigen Tagen ist es ratsam, sich den Stoff zu Hause noch mal anzugucken, um besser mitzukommen. Teilweise ging mir der Unterricht echt zu schnell, weshalb ich mir mehr Hausaufgaben (weil man von sich aus zu Hause ja eher selten was macht) oder allgemein mehr Zeit für Wiederholungen gewünscht hätte. Nach einer gewissen Zeit gewöhnt man sich zwar an das Tempo, aber dennoch hat man das Gefühl, schnell etwas zu vergessen oder einiges nicht ganz zu verstehen. Falls man wirklich vollends verzweifeln sollte, kann man natürlich die Klasse / das Niveau wechseln. Das ist gar kein Problem und lässt sich innerhalb von 1 Tag regeln. Einen Vorteil hat dieses Speed-Learning aber: Innerhalb von 3 Monaten kann man es schaffen, von A1, dem absoluten Beginner-Level, zu B2 zu gelangen, was schon einem relativ hohem Niveau entspricht. Auch ist es praktisch, dass die Gruppen aus höchstens 8 Personen bestehen, weshalb die Atmosphäre im Klassenraum sehr familiär und produktiv ist. An einigen Tagen hatte man zwar manchmal keinen Bock, aber an meinem letzten Tag war ich echt traurig, diese Schule und damit auch meine Lehrer und meine Freunde verlassen zu müssen. Nach 3 ½ Monaten war aus meinen Classmates aus aller Welt und meinen Lehrern eine kleine Familie geworden, die ich jetzt schon ein bisschen vermisse.

Die Freizeit

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Da die Schule ja nun Gott sei Dank nicht den ganzen Tagesablauf einnahm, hatte man natürlich viel Freizeit. Von September bis sogar Anfang November war das die ideale Möglichkeit, am Strand Barceloneta zu faulenzen. Wenn man nachmittags Unterricht hat, muss man seinen Tag natürlich etwas organisieren, wenn man vormittags noch etwas unternehmen will, bevor man Unterricht hat. Da ich diese Disziplin in den ersten Wochen nicht wirklich hatte, lernte ich zu anfangs erst mal das Nachtleben kennen. Und das kann sich sehen lassen: Barcelona hat unglaublich viele Clubs für jeden Geschmack zu bieten. Die Clubs direkt am Strand (Sotavento, Opium, Shoko etc. ) sind sehr „fancy“ und verlangen teilweise Dresscodes. Natürlich gibt es auch andere Clubs über die Stadt verteilt, die weniger kommerzielle Musik spielen und mehr unabhängig sind. Probieren lohnt sich!
Falls man sich dann doch am nächsten Tag vor dem Unterricht aus dem Bett schälen kann, um mehr von dem kulturreichen Barcelona zu sehen, sollte man unbedingt folgende Orte  sehen :
1. Tibidabo : Das ist mehr oder weniger der Berg, von dem man einen Blick auf ganz Barcelona hat. Auf dem Berg selbst steht eine riesige Kirche, die man besichtigen. Die Fahrt dorthin dauert ca. 1 Stunde mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist also eher für’s Wochenende geeignet.
2. Sitges : Ein kleines Dorf ca. 30 Minuten außerhalb von Barcelona. Es ist für seine höhere homosexuelle Population und seinen sagenhaften Strand bekannt.

3. Monjuic : Noch ein Berg, von dem man auch über Barcelona gucken kann.

4. Sagrada Familia : Man steht zwar bis zu mehreren

Stunden vor dieser Kleckerburg an, aber wenn man erst mal in diese Kirche gekommen ist, weiß man, warum man gerade Weltmeister im Stehen geworden ist.

5. Placa del Sol : Ein kleiner Platz ein wenig außerhalb des Stadtzentrums. Hier gibt es die weltbesten Tapas ( besonders Patatas all i oli und Tortilla de Patatas!)
6. Barrio Gotico : Teil der Altstadt Barcelonas und unbedingt einen Besuch wert. Sehr gemütlich.
7. Camp Nou : Monströses Fußballstadion des FC Barcelona.
8. El Raval : Ehemaliges Problemviertel in der Altstadt Barcelonas, das jetzt richtig hipe ist.

Wer keine Lust auf Kultur hat, der geht einfach nahe Passeig de Gracia oder Las Ramblas shoppen, wo man voll auf seine Kosten kommt und für jeden Geldbeutel etwas dabei ist.

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Tipps

Einige Tipps, die euch in Barcelona vielleicht von Nutzen sein könnten:
1. Passt auf eure Taschen, Handys, Portemonnaies etc. auf. Die sind schneller weg als ihr denkt! Vor allem in der Metro, auf Las Ramblas und in den großen Beach Clubs sind einige Diebe unterwegs, die sich eure Wertsachen krallen können.

2. Wenn ihr nach Spanien geht, bringt ein bisschen Geduld mit. Die Spanier sind herzensgute, allerdings nicht übermäßig disziplinierte Menschen. Sie ticken einfach anders und sind in vielerlei Hinsicht entspannter als angebracht. Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass ich ein bisschen zu deutsch bin für diese Stadt, jedoch muss jeder für sich herausfinden, wie er mit der „Mañana Mañana“- Mentalität umgeht.

Fazit

Die 14 Wochen in Barcelona waren der absolute Kracher. Wenn ich auf diese Zeit zurückblicke, kann ich sagen, dass es bisher die Zeit meines Lebens war, in der ich viele Menschen aus diversen Ländern, verschiedene Mentalitäten und Kulturen kennenlernen durfte. Ich habe feste Freundschaften mit Leuten aus aller Welt geschmiedet, meine Grenzen festgestellt, mein Spanisch um Längen verbessert, mich entwickelt, für mich selbst gesorgt, gemerkt, dass ich nicht kochen kann .. Generell ein ganz neues „Ich“ an mir entdeckt. Diese Zeit möchte ich auf keinen Fall missen, auch wenn es nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen war und man sich manchmal den heimischen Komfort zurückwünschte. Heimweh hatte ich allerdings nie, weil ich viel zu sehr auf Trab von alles und jedem gehalten wurde. Das Wort YOLO kann ich zwar nicht ausstehen, aber irgendwie beschreibt es die 3 Monate in Barcelona am besten. Oder um es stilechter mit einem Zitat von Henry David Thoreau auszudrücken: „Ich wollte nicht das leben, was nicht Leben war ; das Leben ist so kostbar. Auch wollte ich keine Entsagung üben, außer es wurde unumgänglich notwendig. Ich wollte tief leben, alles Mark des Lebens aussaugen, so hart und spartanisch leben, dass alles, was nicht Leben war, in die Flucht geschlagen wurde.“

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Infante Dom Henrique de Avis war ein von Abenteuerlust geprägter Mann. Vor seiner Geburt im Jahre 1394 hatten Barbaresken-Piraten den marokkanischen Hafen von Ceuta jahrzehntelang für ihre Angriffe auf seine Heimat Portugal genutzt, Einheimische versklavt und auf dem afrikanischen Sklavenmarkt verkauft. Henrique – der später als  Heinrich der Seefahrer  bekannt wurde – erkannte, dass die Zeit des Handelns gekommen war und startete einen wagemutigen und erfolgreichen Angriff auf den Hafen.


Ceuta heute

Der junge Henrique war beflügelt von seinem Erfolg und wollte noch weiter hinaus. In seinem Auftrag suchten portugiesische Erforscher die Westküste Afrikas, Madeira und die Azoren auf. Das Zeitalter der europäischen Imperien-Errichtung war gekommen und die portugiesische Sprache startete ihre Reise um die Welt.

Sieben Jahrhunderte später sind die europäischen Imperien verschwunden,  doch sie haben die Sprachenlandschaft der Welt für immer verändert. Die erste Sprache, die Europa verlassen hat, ist heute wichtiger als jemals zuvor. Und ebenso wie schon vor Jahrhunderten ist der Grund dafür der Handel.

Das neue portugiesische Imperium

Mineralien und Öl gehören zu den Hauptexporten der portugiesischsprachigen Länder Afrikas. Die Sprache zu sprechen ist natürlich ein Vorteil für all diejenigen, die darauf hoffen, ein Stück dieses Kuchens abzubekommen. Angola ist beispielsweise ein Land, das eines der schnellsten Wirtschaftswachstüme weltweit verzeichnen kann.  Dies lässt sich größtenteils darauf zurückführen, dass das Land über die zweitgrößte Ölreserve des Kontinents verfügt.

Englisch reicht in der Hauptstadt Luanda einfach nicht aus. Die Stadt blüht nach einem langen und schrecklichen Bürgerkrieg auf (die Landesflagge zeigt noch immer eine Machete). Während sich die Infrastruktur schnell entwickelt und eine wachsende Anzahl von Einwanderern die Stadt internationaler gestaltet, ist die Tatsache, dass das Beherrschen der portugiesischen Sprache ein immenser Vorteil ist, nicht abzustreiten.

Laut Alex, der für eine große Reederei arbeitet, ist Portugiesisch für alle wichtig, die in der Tourismus-, Transport- und Logistikbranche der portugiesischsprachigen Länder arbeiten. Zwar könne es sein, dass Topmanager im Import/Export auch Englisch sprechen, wenn man aber mit beruflich weniger qualifizierten Menschen spricht, sei es unheimlich wichtig, die lokale Sprache zu beherrschen. Zwischen den Generationen gäbe es auch Unterschiede: Unter 40-Jährige sprechen eher Englisch als ihre älteren Kollegen. Aber auch für mehrsprachige Manager gilt: „Die Leute fühlen sich wohler, wenn sie ihre Muttersprache sprechen können…also haben Sie beim Start Ihrer Verhandlungen schon ein As im Ärmel.“

Im Gegensatz zu Angola hat Mosambik keine Machete auf der Flagge – stattdessen aber eine Kalaschnikow und ein Bajonett.  Dennoch ist das Land auf dem Weg zu einem der weltweit größten Exporteure für Kohle und Erdgas. Wie im Falle von Angola geht es auch mit Mosambik seit Ende des Bürgerkriegs im Jahre 1992 steil bergauf. Die Bedingungen gestalten sich jedoch weiterhin schwierig. Würden Sie dort gern Geschäfte machen ohne die lokale Sprache zu beherrschen?

Portugiesisch ist nicht unbedingt die Muttersprache der Menschen aus Angola und Mosambik (oder auch Guinea-Bissau und Kap Verde), es handelt sich jedoch um die dominierende Sprache in der Geschäftswelt und um eine gängige Verkehrssprache  der lokalen Gemeinden.

Jean-Pierre Conus, Vizepräsident von INNSECO SA, hat schon seit mehr als 15 Jahren mit Angola zutun und dabei  7 Jahre lang in Luanda gelebt. Bevor er sich auf den Weg nach Angola gemacht hat, sprach er bereits Spanisch und ging davon aus, dass er auch ohne Portugiesisch zurecht kommen würde. Rückblickend nennt er dies „einen schrecklichen Fehler“, der ihn ein „fürchterliches Portuñol” –  ein Kauderwelsch aus beiden Sprachen – sprechen ließ. Dazu sagt er: „Basierend auf dieser Erfahrung und als Manager gewährleisten wir, dass wir unsere Mitarbeiter für eine angenehme Arbeit in einer portugiesischsprachigen Umgebung vorbereiten , wobei Sprachunterricht mit totalem Eintauchen ohne Zweifel die effizienteste Art und Weise für ein beschleunigtes Lernen ist.“

Nachdem die Firma kürzlich einen neuen Mitarbeiter für ein Projekt in Angola eingestellt hat, hat INNESCO einen vierwöchigen Portugiesischkurs in Lissabon organisiert: über ESL – Sprachaufenthalte im Ausland. „Heutzutage ist es möglich, einen Mitarbeiter für einige Wochen ins Ausland zu schicken, während er weiterhin mit der Firma in Kontakt steht“, sagt Jean-Pierre.

Der Musterschüler

Sollten die ehemaligen portugiesischen Kolonien Afrikas auf der Suche nach einem Vorbild sein, so könnten sie sich westwärts an Brasilien orientieren…wo die Landesflagge Ordem e Progresso (Ordnung und Fortschritt) feiert anstatt Waffen zu zeigen.

Brasilien gehört zu den größten Nationen der Welt und ist mit vielen Naturschätzen gesegnet. Auch wenn der Weg des Landes zu internationalem Erfolg alles andere als leicht war, gehört es heute zu den etablierten und wichtigsten Wirtschaftsmächten wenn es um internationale Entscheidungsfindungen geht.

Während des 20. Jahrhunderts galt Brasilien lange als das Zielland für Spaß und Vergnügen: als ein Land, das berühmt ist für Musik, Fußball und eine verführerische  Lebensweise. Das heutige Land hält noch immer an all diesen kulturellen Fundamenten fest, jedoch hat es eine neue Seriösität gewonnen: Sehen Sie sich als Beweis dafür die jüngsten Versuche zur Beseitigung von Korruption und der Errichtung einer ordentlichen Infrastruktur an, die von Politikerin Rousseff umgesetzt wurden.

Regelmäßige Proteste auf den Straßen der brasilianischen Städte sind ein Zeichen für Fortschritt, nicht für Rückentwicklung: Die Menschen fühlen sich dazu berechtigt, eine gute Regierung zu fordern, die im Einklang mit dem wirtschaftlichen Wachstum steht.

Das Brasilien des 21. Jahrhunderts  ist ein Land, das Möglichkeiten für ausländische Arbeiter und Investoren bietet. Um die Vorteile nutzen zu können, müssen Sie jedoch Portugiesisch beherrschen. Brasilien ist das Zuhause für mehr als 80% der Portugiesisch sprechenden Weltbevölkerung.

Alexandra Borges de Sousa, Geschäftsführerin von CIAL Centro de Linguas in Lisbon, sagt: „Typische Studenten, die an einem Business-Portugiesischkurs teilnehmen, sind Führungskräfte, die in einem portugiesischsprachigen Land leben und arbeiten werden.“  Die Schule hat weitere Lehrer aus Brasilien eingestellt, um der wachsenden Nachfrage nach brasilianischem Portugiesisch gerecht zu werden.

Die Nachfrage nach Portugiesisch ist jedoch größer: „Es gibt viele internationale Hilfsorganisationen, die in den portugiesischsprachigen Ländern Afrikas tätig sind und viele Mitglieder dieser Organisationen lernen bei uns“. Die Schule bietet Unterricht an, der sich auf die Themen Gesundheitswesen, Fischerei, Regierung und öffentliche Einrichtungen, Diplomatie und Versicherung konzentriert.

Der liebliche Klang der Gelegenheit

Cervantes nannte sie „die lieblich anmutige Sprache“ und wenn Sie bereits eine andere lateinische Sprache beherrschen, wird Ihnen Portugiesisch vertraut vorkommen. Sie sollten sich auch nicht zu viele Gedanken über die Unterschiede zwischen dem in Europa, Lateinamerika und Afrika gesprochenen Portugiesisch machen. Während es ein paar kleine Unterschiede beim Vokabular und bei der Aussprache gibt, sind die Grammatik und die meisten Vokabeln identisch.

Dadurch, dass die portugiesische Sprache in den letzten Jahren „an internationaler Bedeutung gewonnen hat” ist Alexandra der Ansicht, dass sich das Profil eines typischen Studenten weitläufiger gestaltet als jemals zuvor. „In den letzten Jahren hatten wir viele jüngere Studenten (18-23), die sich für Portugiesisch entschieden haben, weil es eine „coole“ Sprache oder eine gute Investition in ihre Zukunft ist.“

Jean-Pierre von INNESCO hat sich Portugiesisch sicher zu Herzen genommen. Er sagt, auch wenn er die Sprache der Notwendigkeit halber lernen musste, so wurde er doch „schnell von der Schönheit dieser Sprache und dem großen kulturellen Reichtum der portugiesischsprachigen Länder verführt“.  Für ihn ist Portugiesisch seine „langue de coeur”.

Wir glauben, dass der beste Weg zum Lernen der portugiesischen Sprache das totale Eintauchen ist – egal ob in Portugal oder bei einem unserer Partner in Brasilien. Eines ist gewiss: Portugiesisch gewinnt zunehmend an Bedeutung und kann sich als großes Plus für Ihre Karriere erweisen.

Bildnachweis: Ceuta desde Monte Hacho Victor Fernandez Salinas via CC, Besøkhos FMC i Angola Utenriksdepartementet UD via CC, Carnaval 2010 Governador Jaques Wagner e a ministraDilmaRousseff no Camarote Campo Grande GOVBA via CC.
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Die Kartierung der Welt – Teil 2

Karten können Ihre Lebensperspektive verändern. Hier sehen Sie Einige, die Ihnen eine neue Ansicht der Welt vermitteln können: Wer spricht die meisten Fremdsprachen? Gut gemacht, Luxemburg! Quelle: http://ec.europa.eu/public_opinion/archives/ebs/ebs_386_en.pdf Anteil der Rothaarigen Bild: James McInerny Europäische Bier-Landkarte Via imgur Weltweiter Flugverkehr Die häufigsten europäischen Nachnamen Von: imgur Die häufigste Zweitsprache pro Land Belgien und die Schweiz sind [...]

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Die Kartierung der Welt – finden Sie eine neue Perspektive

Wo liegt das Zentrum der Welt? Oder sollte es eher heißen: Wo liegt das Zentrum Ihrer Welt? Seit es Weltkarten gibt, sehen sich Kartographen mit diesem Problem konfrontiert. Die Landkarte, die Ihnen wahrscheinlich am vertrautesten erscheinen wird, ist eine Mercator-Projektion. Dort befindet sich Westeuropa genau im Zentrum. Die Marcator-Karte wurde im Jahre 1569 erstellt. Seefahrer [...]

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Von grauem Regen zu strahlendem Sonnenschein

Ich bin die glückliche Gewinnerin eines Wettbewerbs, der von ESL organisiert wurde: nachdem ich auf Internet einige Antworten über Barbecues beantwortet hatte wurde ich mittels Auslosung als Gewinnerin bestimmt und habe eine zweiwöchige Sprachreise für zwei Personen nach Australien gewonnen! Ich nahm also meine beste Freundin mit und wir sind am 7. Februar von Paris [...]

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In diesen Sommer fehlen Ihnen niemals die Worte: hier kommt der grosse FUSSBALL UEBERSETZER von ESL

Wer wird in Brasilien gewinnen? Wer spielt im Turnier die Hauptrolle? Und wer sind die Bösewichte? Wie auch immer – auf der ganzen Welt werden die Leute ihre Kommentare abgeben. Wenn Sie in diesem Sommer im Ausland eine Sprache lernen hören Sie im Klassenzimmer, in Cafés und Wohnheimen immer Kommentare über DAS aktuelle Thema Fussball. [...]

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